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10 Winter-Tipps für Brillenträger

Sonnenbrille

Der Winter gibt sich nicht geschlagen. Nach den ersten Frühlingstagen mit viel Sonnenschein, ist die Enttäuschung riesengroß. In Deutschland ist wieder winter. Die Temperaturen sind im Keller.

Das macht auch Brillenträgern zu schaffen. Bei frostigen Minusgraden wird die Brille manchmal zum Problem: Spiegelungen auf nassen Straßen, beschlagene Brillengläser oder greller Sonnenschein auf weißem Schnee beeinflussen das Sehen.

Entspiegelte Gläser
Dunkelheit und Scheinwerferlicht, dazu Nässe und Schnee: eine gefährliche Kombination, die zudem mit starken Reflexionen einhergeht. Entspiegelte Gläser filtern derartige Lichtspiegelungen. Da bei dieser Form der Veredelung mehr Licht durch die Gläser hindurch kommt, sehen Brillenträger speziell in der Dämmerung und in der Nacht deutlich besser.

Antibeschlag-Beschichtung
Ja, wer kommt denn da von draußen rein? Kann man nicht sehen, denn die Brillengläser sind beschlagen … Das nervt! Eine Antibeschlag-Beschichtung ist da eine wirkungsvolle Gegenmaßnahme. Diese Beschichtung ist eine spezielle Oberflächenbehandlung basierend auf Nanotechnologie. Silizium-Nanopartikel sind dabei in einen Polymerfilm integriert, der den kondensierten Wasserdampf auf diesen Schichten als klaren Film verlaufen lässt, den man einfach durchschauen kann. Ansonsten helfen auch Antibeschlaggel oder Brillenspray mit Antibeschlagwirkung

Polarisierende Brillengläser
Steht die Sonne sehr tief, ist das für Brillenträger besonders kritisch und unangenehm. Vor allem in der Kombination mit Schnee und Wasseroberflächen, zum Beispiel auf nassen Straßen, denn da kann es so zu starken Blendungen kommen. Polarisierende Brillengläser filtern das gestreute Licht besonders effektiv. Durch diesen technischen Trick verhindern sie das Blenden vollständig.

Brillengläser mit Tönung
Gerade in den Wintermonaten ist es ratsam, Brillengläser mit einer leichten Tönung in braun, grün oder grau zu tragen – mit einem Verlauf in der Abtönung. Grund: Wenn die Sonne scheint, kann dieses Licht sehr gleißend und störend sein. Aber: Speziell Autofahrer müssen darauf achten, dass die Gläser hell genug sind, damit es zu keinerlei Beeinträchtigung der Farbwahrnehmung kommt. Eine Tönung der Filterkategorien 2 und 3 ist für den Verkehrsteilnehmer ideal. Durch diese Gläser hindurch lassen sich Ampeln oder Bremslichter besser und schneller erkennen.“

Phototrope (selbst eindunkelnde) Brillengläser
Eine gute Alternative zu dauerhaft getönten Gläsern sind eindunkelnde Gläser – vor allem im Winter. Sie dunkeln sich bei zunehmender UV- Strahlung automatisch ein. Vorteil: Die Sicht ist durch eine starke Tönung nie zu intensiv, sondern immer den winterlichen Lichtverhältnissen angepasst.

Gute Qualität bei Outdoor-Brillen
Egal ob Sonnenbrille, Sportbrille oder Gletscherbrille: Achten Sie bei Ihrer Outdoor-Brille auf gute Qualität! Die Verwendung von elastischem Material beugt Verletzungen durch Absplitterungen bei Stürzen vor. Die Brille selbst sollten Sie immer in der mitgelieferten Hardbox aufbewahren. Aktive sollten für die Gläser eine Lichtabsorptionsstufe wählen, die Ihrer gewünschten Tätigkeit entspricht: Kategorie 3 etwa ist ideal für Gebirgswandern und Wintersport, Kategorie 4 ist nicht mehr für den Straßenverkehr geeignet.“

Kälte-Schäden vorbeugen
Dass Hitze den Brillengestellen schaden kann, ist bekannt. Jedoch kann es auch durch eisige Kälte zu Beeinträchtigungen kommen. Die Brille also nicht zu lange im Auto liegen lassen. Die Minustemperaturen können Glas und Fassung schädigen!

Brille nicht mit dem Pulloverärmel putzen
Es klingt banal, ist aber umso wichtiger, wenn im Winter schlechte Sicht herrscht: die richtige Reinigung der Brillengläser. Auf keinen Fall sollten Sie mit Ihrem Pulloverärmel oder weichgespülten Tüchern rangehen – es können Schlieren entstehen, die für trübe Sicht sorgen. Besser: Ein gutes Reinigungsspray bzw. lauwarmes Wasser. Danach die Gläser lediglich mit einem trockenen Mikrofasertuch abreiben.

Auf dem Berg: Kontaktlinsen einsetzen!
Für alle, die der Berg ruft, heißt es: besser auf Kontaktlinsen umstellen. Die Unfallgefahr ist geringer (Brillenbügel können bei Stürzen zu Verletzungen führen) und der Komfort höher, denn Linsen beschlagen nicht und sind gegenüber Schnee und Eis unempfindlich. Zudem ist man bei der Wahl der passenden Skibrille nicht länger eingeschränkt, denn es stehen einem alle Modelle zur Verfügung.

Winter-Seh-Check machen lassen!
Die Winterzeit ist die ideale Zeit, einen aktuellen Sehtest beim Augenoptiker durchführen zu lassen. Grund: Viele Brillenträger haben den Eindruck, gerade in den ersten trüben Monaten des neuen Jahres schlechter sehen zu können. Schuld daran sind oftmals die allgemein diffusen Lichtverhältnisse der Jahreszeit. Liegt tatsächlich eine Verschlechterung der Augen vor, so werden sie unter diesen Bedingungen besonders spürbar – eine oft unterschätze Gefahrenquelle!

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Quelle: Bild.de vom 4.3.2013 von Autor: Svea Kordt

Haben Sie eine gute Sonnenbrille? – Der UV-Schutz ist wichtigstes Merkmal!

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Die Sonneneruptionen und deren Stärke sorgt auch in unseren Breitengraden für eine nie gekannte Intensität der schädlichen UV-Strahlen. Demzufolge sollte der Sonnenschutz neben der Haut auch besonders den Augen gelten.
Als empfindlicher Sehapparat können die Augen dauerhaft und unwiederbringlich geschädigt werden wenn kein ausreichender UV-Schutz vorhanden ist. Einen ersten Anhaltspunkt für qualitativ hochwertige Sonnenbrillengläser bietet die CE-Kennzeichnung in den Bügeln oder die Aufschrift EN 1836:1997. Um ganz sicher zu sein, kann man die Gläser beim Augenoptiker direkt auf den jeweiligen UV-Schutz prüfen lassen.

Übrigens hat die Farbe oder Farbintensität nichts mit dem UV-Schutz eines Sonnenbrillenglases zu tun. Auch leicht getönte Gläser können einen 100%igen UV-Schutz aufweisen. Aber auch fast komplett schwarze Gläser können die schädliche UV-Strahlung ungestört passieren lassen! Lediglich der Blendschutz wird durch die Tönung und Intensität der Glasfarbe beeinflusst. Gläser werden für bestimmte Lichtverhältnisse konzipiert – der Blendschutz wurde von renommierten Herstellern in Kategorien unterteilt. Meist findet sich die Berechnung der jeweiligen Kategorie an der Innenseite der Bügel und reicht von 0 bis 4:
Kategorie 0: sehr heller Filter, 80 bis 100Prozent Lichtdurchlässigkeit, für abends oder den leichten Lichtschutz
Kategorie 1: heller bis mittlerer Filter, 43 bis 80Prozent Lichtdurchlässigkeit, für die Stadt gut geeignet oder für bedeckte Tage
Kategorie 2: dunkler Universalfilter, 18 bis 43 Prozent Lichtdurchlässigkeit, besonders für den Sommer geeignet, für unsere Breitengrade der perfekte Blendschutz
Kategorie 3: sehr dunkler Filter, 8 bis 18 Prozent Lichtdurchlässigkeit, für südliche Gefilde gut geeignet, für Strand, Berge und helle Wasseroberflächen
Kategorie 4: extrem dunkler Filter, 3 bis 8 Prozent Lichtdurchlässigkeit, für den Straßenverkehr zu dunkel, für Gletscher und Hochgebirge geeignet

Wenn auf Ihrer Wunsch-Sonnenbrille das CE-Zeichen und die Lichtschutzkategorie fehlen: Finger weg!

Für das Autofahren werden grau oder braun getönte Gläser empfohlen. Warnschilder und Lichtsignale bleiben gut erkennbar denn diese Farben verfälschen den natürlichen Farbeindruck am wenigsten. Für den Straßenverkehr ebenfalls gut geeignet sind gelbliche Tönungen denn sie verstärken die Kontraste. Rote oder blaue Brillengläser sind eher Modeerscheinungen – sie verändern die farbliche Wahrnehmung und sind nur bedingt als Sonnenschutz geeignet.
Auf der sicheren Seite für den Kauf einer guten Sonnenbrille sind Sie beim Augenoptiker. Er kann Ihnen weitere wertvolle Tipps zur optimalen Fassungsform und auch zu der richtigen Brillenglasfarbe und –tönungsintensität geben.