Tag Archiv für Brille

Das Brillenetui – modisches Accessoire und Beschützer zugleich

Wer kennt es nicht, wer hat es noch nicht gebraucht? Das Brillenetui! Für den einen notweniges Übel um der Brille ein wenig Schutz zu geben, sollte sie mal nicht auf der Nase verweilen. Für den anderen ein modisches Accessoire. Daher gibt es diese Etuis auch in den unterschiedlichsten Ausführungen.


Das Hartschalenbrillenetui

Den besten Schutz gegen Druck und auch sonst gegen nahezu alles hat die Brille in einem Hartschalenetui. Wie der Name schon sagt besitzt dieses Etui 2 harte Schalen die in der Regel mit einem Metallscharnier verbunden sind. Geöffnet und geschlossen wird entweder per Schnappverschluss, Magnetverschluss oder auch per Druckknopf.

Zauberetui / Rolling / Change / Logic

Magisch in der Funktion: Der raffinierte Verschluss (360° drehbar) lässt das Etui wie von Zauberhand in unterschiedlichen Farben erstrahlen. Es gehört zu den Hartschalenetuis und ist definitiv ein toller Hingucker.

Das halbharte Brillenetui

Einen guten Schutz bietet auch das halbharte Brillenetui. Meist sind diese Etuis aus Lederimitat, echtem Leder oder festeren Materialien gefertigt. Auch hier finden sich Magnet- oder Druckknopfverschlüsse.

Brillenetuis aus Metall

Auch diese Brillenetuis gegen der Brille den perfekten Schutz. Ausgeschlagen mit weichen Stoffen wie z.B. Velour, sind auch die Brillengläser weich gebettet.

Stecketuis

Stecketuis sollten nur für den Gebrauch in der Schublade oder ähnlichem gedacht sein. Diese Etuis schützen zwar vor Staub, in keinem Falle aber vor größerem Druck. Für den Transport sollte immer ein hartes Brillenetui gewählt werden.

Brillenetuis für Kinder
Das Kinder in der Regel nicht ganz so achtsam mit ihren Brillen umgehen wird dringend zu einem Hartschalenetui geraten. Diese gibt es mit vielen kindgerechten Motiven, sodaß es den Kindern sogar Freude machen kann, die Brille in ein solches Etui legen zu können.

Alles in allem ist es aber dennoch Geschmackssache. Auf brillenetuis24.de sollte jeder das für sich passende Etui finden!

10 Winter-Tipps für Brillenträger

Sonnenbrille

Der Winter gibt sich nicht geschlagen. Nach den ersten Frühlingstagen mit viel Sonnenschein, ist die Enttäuschung riesengroß. In Deutschland ist wieder winter. Die Temperaturen sind im Keller.

Das macht auch Brillenträgern zu schaffen. Bei frostigen Minusgraden wird die Brille manchmal zum Problem: Spiegelungen auf nassen Straßen, beschlagene Brillengläser oder greller Sonnenschein auf weißem Schnee beeinflussen das Sehen.

Entspiegelte Gläser
Dunkelheit und Scheinwerferlicht, dazu Nässe und Schnee: eine gefährliche Kombination, die zudem mit starken Reflexionen einhergeht. Entspiegelte Gläser filtern derartige Lichtspiegelungen. Da bei dieser Form der Veredelung mehr Licht durch die Gläser hindurch kommt, sehen Brillenträger speziell in der Dämmerung und in der Nacht deutlich besser.

Antibeschlag-Beschichtung
Ja, wer kommt denn da von draußen rein? Kann man nicht sehen, denn die Brillengläser sind beschlagen … Das nervt! Eine Antibeschlag-Beschichtung ist da eine wirkungsvolle Gegenmaßnahme. Diese Beschichtung ist eine spezielle Oberflächenbehandlung basierend auf Nanotechnologie. Silizium-Nanopartikel sind dabei in einen Polymerfilm integriert, der den kondensierten Wasserdampf auf diesen Schichten als klaren Film verlaufen lässt, den man einfach durchschauen kann. Ansonsten helfen auch Antibeschlaggel oder Brillenspray mit Antibeschlagwirkung

Polarisierende Brillengläser
Steht die Sonne sehr tief, ist das für Brillenträger besonders kritisch und unangenehm. Vor allem in der Kombination mit Schnee und Wasseroberflächen, zum Beispiel auf nassen Straßen, denn da kann es so zu starken Blendungen kommen. Polarisierende Brillengläser filtern das gestreute Licht besonders effektiv. Durch diesen technischen Trick verhindern sie das Blenden vollständig.

Brillengläser mit Tönung
Gerade in den Wintermonaten ist es ratsam, Brillengläser mit einer leichten Tönung in braun, grün oder grau zu tragen – mit einem Verlauf in der Abtönung. Grund: Wenn die Sonne scheint, kann dieses Licht sehr gleißend und störend sein. Aber: Speziell Autofahrer müssen darauf achten, dass die Gläser hell genug sind, damit es zu keinerlei Beeinträchtigung der Farbwahrnehmung kommt. Eine Tönung der Filterkategorien 2 und 3 ist für den Verkehrsteilnehmer ideal. Durch diese Gläser hindurch lassen sich Ampeln oder Bremslichter besser und schneller erkennen.“

Phototrope (selbst eindunkelnde) Brillengläser
Eine gute Alternative zu dauerhaft getönten Gläsern sind eindunkelnde Gläser – vor allem im Winter. Sie dunkeln sich bei zunehmender UV- Strahlung automatisch ein. Vorteil: Die Sicht ist durch eine starke Tönung nie zu intensiv, sondern immer den winterlichen Lichtverhältnissen angepasst.

Gute Qualität bei Outdoor-Brillen
Egal ob Sonnenbrille, Sportbrille oder Gletscherbrille: Achten Sie bei Ihrer Outdoor-Brille auf gute Qualität! Die Verwendung von elastischem Material beugt Verletzungen durch Absplitterungen bei Stürzen vor. Die Brille selbst sollten Sie immer in der mitgelieferten Hardbox aufbewahren. Aktive sollten für die Gläser eine Lichtabsorptionsstufe wählen, die Ihrer gewünschten Tätigkeit entspricht: Kategorie 3 etwa ist ideal für Gebirgswandern und Wintersport, Kategorie 4 ist nicht mehr für den Straßenverkehr geeignet.“

Kälte-Schäden vorbeugen
Dass Hitze den Brillengestellen schaden kann, ist bekannt. Jedoch kann es auch durch eisige Kälte zu Beeinträchtigungen kommen. Die Brille also nicht zu lange im Auto liegen lassen. Die Minustemperaturen können Glas und Fassung schädigen!

Brille nicht mit dem Pulloverärmel putzen
Es klingt banal, ist aber umso wichtiger, wenn im Winter schlechte Sicht herrscht: die richtige Reinigung der Brillengläser. Auf keinen Fall sollten Sie mit Ihrem Pulloverärmel oder weichgespülten Tüchern rangehen – es können Schlieren entstehen, die für trübe Sicht sorgen. Besser: Ein gutes Reinigungsspray bzw. lauwarmes Wasser. Danach die Gläser lediglich mit einem trockenen Mikrofasertuch abreiben.

Auf dem Berg: Kontaktlinsen einsetzen!
Für alle, die der Berg ruft, heißt es: besser auf Kontaktlinsen umstellen. Die Unfallgefahr ist geringer (Brillenbügel können bei Stürzen zu Verletzungen führen) und der Komfort höher, denn Linsen beschlagen nicht und sind gegenüber Schnee und Eis unempfindlich. Zudem ist man bei der Wahl der passenden Skibrille nicht länger eingeschränkt, denn es stehen einem alle Modelle zur Verfügung.

Winter-Seh-Check machen lassen!
Die Winterzeit ist die ideale Zeit, einen aktuellen Sehtest beim Augenoptiker durchführen zu lassen. Grund: Viele Brillenträger haben den Eindruck, gerade in den ersten trüben Monaten des neuen Jahres schlechter sehen zu können. Schuld daran sind oftmals die allgemein diffusen Lichtverhältnisse der Jahreszeit. Liegt tatsächlich eine Verschlechterung der Augen vor, so werden sie unter diesen Bedingungen besonders spürbar – eine oft unterschätze Gefahrenquelle!

Angelehnt an:
Quelle: Bild.de vom 4.3.2013 von Autor: Svea Kordt

Stabsichtigkeit (Astigmatismus)

Stabsichtigkeit

Der Begriff Astigmatismus (Stabsichtigkeit) bezeichnet einen Abbildungsfehler in der Optik des Auges. Frei übersetzt bedeutet das Wort Astigmatismus Punktlosigkeit und stammt aus dem Griechischen. Ankommende Lichtstrahlen werden dabei nicht punktförmig, sondern als Strich auf der Netzhaut abgebildet.

Ursachen:

Im Idealfall hat ein Auge eine regelmäßig geformte Hornhaut. Das heißt die Hornhaut hat in all ihren Meridianen die gleiche Krümmung und ähnelt vom Aussehen her einem Kugelabschnitt. Ist ein Auge stabsichtig (astigmatisch) liegt in den häufigsten Fällen eine Hornhautverkrümmung vor. Das heißt dass die Hornhaut in einer Richtung anders gekrümmt ist als in der senkrecht dazu stehenden Richtung. Man spricht bei einem Astigmatismus hervorgerufen durch eine Hornhautverkrümmung von einem äußeren Astigmatismus.

In selteneren Fällen kann der Astigmatismus aber auch durch unterschiedlich gekrümmte Linsenradien hervorgerufen werden. Man spricht dann von einem inneren Astigmatismus.

Beide Astigmatismusvarianten können auch kombiniert auftreten.

Symptome:

Astigmatische (stabsichtige) Augen sehen alles verzerrt und unscharf. Um dies möglichst auszugleichen versuchen die Augen durch Akkommodation (Veränderung der Linsenkrümmung) diesen Fehler zu beheben. Dies führt allerdings zu Kopfschmerzen und Augenbrennen. Ein geringer Astigmatismus kann  das Gehirn eventuell  sogar teilweise ausgleichen. Häufig ist der Astigmatismus aber gepaart mit einer Fehlsichtigkeit (Kurzsichtigkeit oder Weitsichtigkeit).

Therapie:

Der Augenarzt oder Augenoptiker wird die Art des Astigmatismus feststellen. In den häufigsten Fällen kann dieser durch zylindrische (torische) Brillengläser ausgeglichen werden. Besondere Formen des Astigmatismus sind allerdings nur mittels formstabiler Kontaktlinsen korrigierbar.

Ein Astigmatismus ist meist angeboren, man kann dieser Fehlsichtigkeit daher auch nicht vorbeugen.

Das kurzsichtige (myope) Auge

Arbeiten am PC

Heute ein Artikel über die Kurzsichtigkeit – die Myopie. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich diese Form der Sehschwäche besonders in den westlichen Industrienationen außergewöhnlich stark ausgeprägt und ist mittlerweile zu einer Zivilisationskrankheit geworden. Obwohl ein Auge mit angeborener kurzsichtiger (myoper) oder weitsichtiger (hyperoper) Sehschwäche eigentlich nicht als „krank“ bezeichnet werden kann, da diese oftmals einfach nur eine nicht optimale Kombination aus Augapfellänge und Brechkraft der Augenlinse darstellt. Diese Kombination ist eine jeweilige genetische Veranlagung und kann somit z.B. von den Eltern vererbt worden sein.

Hingegen ist eine nicht angeborene Kurzsichtigkeit oftmals das Resultat von Lebensumständen. In der heutigen Zeit werden die Augen viel mehr dazu gezwungen auf nahe Dinge zu sehen. Durch das Fixieren beginnt der Augapfel langsam an zu wachsen. Die Brechkraft der Augenlinse bleibt natürlich unverändert. Das Auge ist nun also zu lang für die Brechkraft der Linse. Die einfallenden Lichtstrahlen werden demzufolge nicht auf der Netzhaut gebündelt, sondern bereits davor. Um dieses zu korrigieren braucht man Zerstreuungslinsen (Minuslinsen). Diese bewirken, dass das einfallende Licht durch die Augenlinse weniger stark gebrochen wird und somit etwas weiter hinten, also wieder genau auf der Netzhaut gebündelt werden. Der Kurzsichtige kann wieder scharf sehen.

Eine erworbene Kurzsichtigkeit ist also eine Folge der Industrialisierung. Durch das stundenlange Starren in der Nähe können sich die Augen nicht mehr regenerieren. Die Arbeit am Computerbildschirm gilt als Hauptrisikofaktor der Kurzsichtigkeit. Werden kurzsichtige Augen nicht korrigiert, riskiert man ein Voranschreiten der Sehschwäche. Hinzu kommen oftmals auch unangenehme Begleiterscheinungen wie Kopfschmerzen und/oder brennende, gerötete Augen welche auf Dauer die Konzentration stark beeinträchtigen können.

Aus all den vorangegangenen Informationen lässt sich demzufolge auch das Phänomen der voranschreitenden Kurzsichtigkeit erklären. Prinzipiell verändert sich im Laufe des generellen Wachstums eines Menschen natürlich auch die Länge des Augapfels. Bis zum 4. Lebensjahr ist das Auge zu ca. 70% ausgewachsen, bis zum ca. 25. Lebensjahr dann komplett. Viele Kinder sind in jungen Jahren sogar weitsichtig, da das Auge in dem Alter noch zu kurz für die Brechkraft der Linse ist. Im Idealfall pendelt sich das Zusammenspiel Augenlänge und Brechkraft Linse so ein, dass das Auge rechtsichtig (emmetrop) ist. Wächst das Auge aber unproportional weiter, wird es kurzsichtig. Viele Kinder und Jugendliche berichten ihren Eltern nicht oder erst sehr spät von Schwierigkeiten beim Sehen. Ganz automatisch bestreiten sie ihren Alltag dann zunehmend im nahen Umfeld. Kurzsichtige Kinder schreiben und malen gern, denn in diesen Distanzen können sie besser sehen als in der Ferne. Aber genau das ist wie schon beschrieben ein weiterer Faktor für das Voranschreiten einer Kurzsichtigkeit. Das vermehrte Sehen in der Nähe lässt das Auge erstarren und begünstigt so das Längenwachstum!

Zur Vorbeugung der Kurzsichtigkeit durch vermehrtes Sehen in der Nähe gibt es folgende Tipps:

  • Eine Kurzsichtigkeit sollte immer auskorrigiert sein – ist sie das nicht, verlagert man sein Sehverhalten automatisch auf die dann angenehmen nahen Distanzen.
  • Für die Bildschirmarbeit sollte ein ausreichend großer Monitor verwendet werden, welcher möglichst weit weg steht.
  • Zum Lesen sollte der größte, noch als angenehm erscheinende Abstand gewählt werden. 30 Zentimeter und mehr sind empfehlenswert.
  • In allen Fällen sollte auf eine ausreichende Beleuchtung geachtet werden.
  • Um die Augen zu entspannen, sollten Lesepause eingelegt werden. Außerdem sollte der Blick in regelmäßigen Abständen von der Nähe auf weit entfernte Objekte gerichtet werden – das trainiert die Augen!

Haben Sie eine gute Sonnenbrille? – Der UV-Schutz ist wichtigstes Merkmal!

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Die Sonneneruptionen und deren Stärke sorgt auch in unseren Breitengraden für eine nie gekannte Intensität der schädlichen UV-Strahlen. Demzufolge sollte der Sonnenschutz neben der Haut auch besonders den Augen gelten.
Als empfindlicher Sehapparat können die Augen dauerhaft und unwiederbringlich geschädigt werden wenn kein ausreichender UV-Schutz vorhanden ist. Einen ersten Anhaltspunkt für qualitativ hochwertige Sonnenbrillengläser bietet die CE-Kennzeichnung in den Bügeln oder die Aufschrift EN 1836:1997. Um ganz sicher zu sein, kann man die Gläser beim Augenoptiker direkt auf den jeweiligen UV-Schutz prüfen lassen.

Übrigens hat die Farbe oder Farbintensität nichts mit dem UV-Schutz eines Sonnenbrillenglases zu tun. Auch leicht getönte Gläser können einen 100%igen UV-Schutz aufweisen. Aber auch fast komplett schwarze Gläser können die schädliche UV-Strahlung ungestört passieren lassen! Lediglich der Blendschutz wird durch die Tönung und Intensität der Glasfarbe beeinflusst. Gläser werden für bestimmte Lichtverhältnisse konzipiert – der Blendschutz wurde von renommierten Herstellern in Kategorien unterteilt. Meist findet sich die Berechnung der jeweiligen Kategorie an der Innenseite der Bügel und reicht von 0 bis 4:
Kategorie 0: sehr heller Filter, 80 bis 100Prozent Lichtdurchlässigkeit, für abends oder den leichten Lichtschutz
Kategorie 1: heller bis mittlerer Filter, 43 bis 80Prozent Lichtdurchlässigkeit, für die Stadt gut geeignet oder für bedeckte Tage
Kategorie 2: dunkler Universalfilter, 18 bis 43 Prozent Lichtdurchlässigkeit, besonders für den Sommer geeignet, für unsere Breitengrade der perfekte Blendschutz
Kategorie 3: sehr dunkler Filter, 8 bis 18 Prozent Lichtdurchlässigkeit, für südliche Gefilde gut geeignet, für Strand, Berge und helle Wasseroberflächen
Kategorie 4: extrem dunkler Filter, 3 bis 8 Prozent Lichtdurchlässigkeit, für den Straßenverkehr zu dunkel, für Gletscher und Hochgebirge geeignet

Wenn auf Ihrer Wunsch-Sonnenbrille das CE-Zeichen und die Lichtschutzkategorie fehlen: Finger weg!

Für das Autofahren werden grau oder braun getönte Gläser empfohlen. Warnschilder und Lichtsignale bleiben gut erkennbar denn diese Farben verfälschen den natürlichen Farbeindruck am wenigsten. Für den Straßenverkehr ebenfalls gut geeignet sind gelbliche Tönungen denn sie verstärken die Kontraste. Rote oder blaue Brillengläser sind eher Modeerscheinungen – sie verändern die farbliche Wahrnehmung und sind nur bedingt als Sonnenschutz geeignet.
Auf der sicheren Seite für den Kauf einer guten Sonnenbrille sind Sie beim Augenoptiker. Er kann Ihnen weitere wertvolle Tipps zur optimalen Fassungsform und auch zu der richtigen Brillenglasfarbe und –tönungsintensität geben.

 

 

Ausreichende Sehleistung legt einen wichtigen Grundstein zu guten Noten

Deutschlandweit beginnt derzeit das neue Schuljahr. An alles ist gedacht – die richtige Schulmappe, die erforderlichen Unterrichtsmaterialien. Doch wie sieht es mit der Sehleistung des Kindes aus? Ist diese ausreichend für die hohen Anforderungen im Unterricht? Ständig wechselnde Sehentfernungen vom Schreiben ins Heft bis zum Sehen an der Tafel sind auch für rechtsichtige Augen auf Dauer sehr ermüdend. Die Konzentration lässt nach. Wie aber ist es für Kinder mit fehlsichtigen Augen? Weitsichtige (übersichtige) Augen führen zu Problemen beim Schreiben und Lesen. Kurzsichtige Augen haben Probleme beim Sehen in der Ferne.

Die Folge: Zahlen und Buchstaben werden nicht richtig erkannt und es kommt zu Schwierigkeiten beim Schreiben, Lesen und Rechnen. Die Kinderaugen sind überanstrengt, weswegen sich die Kinder häufig schlecht konzentrieren können. Oftmals wirken diese Kinder undiszipliniert und stören im Unterricht. Das an der Tafel Geschriebene kann nicht entziffert werden und so versuchen sie es beim Nachbarn – Stress kommt auf – Unlust und Müdigkeit sind die Folge. Das birgt auch Gefahren auf dem täglichen Schulweg. Der Straßenverkehr stellt ebenso allerhöchste Ansprüche an das Reaktions- und Sehvermögen.

Kind mit Schultüte zum Schulbeginn Quelle: ZVA

Eine Lernschwäche und eventuelle schlechte Noten auf dem Zeugnis kommen also möglicherweise von einer Sehschwäche. Deshalb rät der Zentralverband der Augenoptiker (ZVA) pünktlich zum Schulbeginn allen Eltern, die Sehfähigkeit ihrer Kinder überprüfen zu lassen.

Aber auch schon vorher sollten Eltern an den gesetzlich empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen für Kinder teilnehmen. Die U5 zwischen dem 6. und 7. Lebensmonat, die U8 im Alter von 3 1/2 bis 4 Jahren und die U9 vor Schulbeginn mit etwa 5 Jahren.

Durch die großen Abstände zwischen den Untersuchungen kann allerdings keine absolute Sicherheit für das rechtzeitige Entdecken einer Sehschwäche gegeben werden. Seh-tipps.de | der optik-notizblog empfiehlt daher noch eine ergänzende Untersuchung mit ca. 2 bis 2 1/2 Jahren, ab dem Schulbeginn dann im 2-Jahresrhytmus.

Die Untersuchungen sollten beim Augenarzt erfolgen. Auch ein Augenoptiker kann für einen Sehtest zu Rate gezogen werden. Dieser kann Hinweise auf Sehprobleme erkennen und im jeweiligen Fall eine weitergehende Behandlung beim Augenarzt empfehlen.

Wird letztendlich bei einer Untersuchung ein Sehfehler bzw. eine Sehschwäche festgestellt, hilft in vielen Fällen eine Brille als Korrektionsmittel. Der Augenoptiker berät Eltern und Kinder bezüglich der speziellen Bedürfnisse von Kindern bei der Brillenglas und -fassungswahl.

 

Anzeichen für Sehprobleme:

  • Häufiges Blinzeln, Augenreiben oder Stirnrunzeln
  • Lichtempfindlichkeit
  • Häufiges Stolpern oder Balancestörungen
  • Probleme beim Bälle fangen
  • Schnelles Ermüden beim Schreiben oder Lesen
  • Auffälliges Schriftbild (Linienführung, Wortabstände)
  • Flüchtiges, langsames oder fehlerhaftes Lesen
  • Häufiges Verrutschen in der Zeile
  • Geringer Augenabstand zu Buch oder Fernseher
  • Unsichere Feinmotorik (unsauberes Schriftbild, Tollpatschigkeit)
  • Unlust beim Schreiben, Malen oder bei Feinarbeiten


Quellen:

ZVA, KGS

 

Die saubere Brille – für den perfekten Durchblick in Beruf und Freizeit

Ein Phänomen welches wohl jeder Brillenträger täglich beobachten kann – die Brille ist gerade erst geputzt und im nächsten Augenblick hat man schon wieder Zweifel am klaren Durchblick. Gerade Brillengläser mit Entspiegelungen zeigen gnadenlos jeden Fingerabdruck und jedes Staubkorn. Kombinationsbeschichtungen mit Super-Breitbandentspiegelung und Lotusbeschichtung gibt es seit einiger Zeit. Sie helfen sowohl beim Putzen bzw. lassen sogar einen Großteil an Verschmutzungen im Vorfeld schon „abperlen“.  Noch neuartigere Kombinationsbeschichtungen mit Antistatikwirkung erschweren sogar die Anhaftung für Partikel jeglicher Art.

Und trotzdem wird jede Brille irgendwann einmal putzbedürftig. Hierfür gibt es eine große Auswahl an unterschiedlichen Methoden. Für zu Hause bestens bewert: klares, lauwarmes Wasser und einen Tropfen Spülmittel. Mit einem weichen Geschirrhandtuch sind die Gläser schnell getrocknet, poliert und von Staub und Fett befreit.

Als Alternative gibt es das Brillenbad oder auch das Ultraschallbad für den normalen Hausgebrauch. In diesen können auch Schmuck und andere Kleinteile gereinigt werden.

Für unterwegs, aber auch für zu Hause, empfiehlt sich gerade für empfindliche Kunststoffbrillengläser zur Brillenreinigung ein Microfasertuch. In Kombination mit einem Brillenputzspray ist man so für alle Eventualitäten auf der sicheren Seite.

Und wenn Sie sich irgendwann gar keinen Rat mehr wissen oder einmal eine wirkliche Tiefenreinigung vornehmen lassen möchten, ist Ihr Augenoptiker Ihr Ansprechpartner erster Wahl. Er lässt Ihre Brille in einem Industrie-Ultraschallbad intensiv reinigen und wechselt Kleinstteile wie Nasenpads etc.